beosh – the handbag that hands back

Desserto

Erstellt am

Wer ist Desserto?

Das mexikanische Unternehmen Desserto, gegründet von Adrián López Velarde und Marte Cázarez, geht mit der Vision voran, eine weitgehendst nachhaltige Alternative zu tierischem Leder anzubieten, die als Spitzenkunst im Bereich Innovation glänzt und über die Bedürfnisse des Lederwarenmarktes hinausgeht. Ausganspunkt des Duos war die Erkenntnis der enormen Umweltverschmutzungsproblematik, die den beiden im Rahmen ihrer Tätigkeiten in der Möbel-, Automobil- und Modeindustrie begegneten. Daraufhin kündigten sie ihre Jobs und machten sich mit der Entwicklung veganen Kaktusleders (oder auch Nopalleder, da die Kaktusart „Nopal“ heißt) selbstständig. Daraus entstand das heutige Unternehmen Desserto, welches es geschafft, hat eine qualitativ hochwertige Alternative zu tierischem Leder zu kreieren, die ohne Tierleid auskommt und von synthetischen, bedenklichen Komponenten wie PVC und Phthalate absieht und darüber hinaus durch Ästhetik heraussticht.

Was macht das Desserto Leder aus?

Desserto Leder steht tierischem Leder nicht nur in Aussehen und Haptik in nichts nach, es ist auch hinsichtlich der Strapazierfähigkeit die perfekte Wahl, da Kaktus aufgrund der starken molekularen Bindungsstruktur extrem beständig gegen Reibung, Abrieb, Zug und Reißen ist. Desserto Leder bietet feuchtigkeits- und flüssigkeitsabweisende Eigenschaften, und ist gleichzeitig atmungsaktiv und weich im Griff. In Kombination mit der ökologischen, nachhaltigen Berücksichtigung in jedem Teil des Produktionsprozesses stellt es für die modernen Mode- und Lederverarbeitungsanforderungen – auch insbesondere im Luxussektor – eine verantwortungsvolle, zukunftsweisende Alternative dar, wofür auch kein Tier leiden oder getötet werden muss.

Was genau sind die Fakten der Desserto-Nachhaltigkeit?

 

  • Verbesserung der Biodiversität in der Region.
  • Anreicherung der Bodenmikroflora und -mikrofauna durch einheimische und landestypische Kakteenaufforstung.
  • Enorme Wassereinsparungen, da keine Bewässerung notwendig wird.
  • Geförderter Umweltschutz, da keine Chemikalien wie Herbizide oder Pestizide verwendet werden.
  • Kaktus wird unversehrt gelassen, um eine wiederholte Ernte derselben Pflanze zu ermöglichen.
  • Energieeinsparung durch Trocknung des Ausgangsmaterials in einem ‚Solarium‘.
  • Kein branchenübergreifender Konflikt, da das Nebenprodukt mit höherem Wert an die Lebensmittelindustrie geleitet wird und den Agrarsektor dazu anregt, mehr Kakteen anzupflanzen.
  • Vollständige Sicht und Rückverfolgbarkeit der Farm, um nachhaltige soziale Praktiken zu gewährleisten.

 

Noch Fragen? Schreibe mir gerne!

Weitere
Beiträge